Costa Rica

3 Wochen Sonne, 3 Wochen Regen und eine echt geile Zeit

Eine Anmeldung zum Newsletter findet sich neuerdings links in der Sidebar oder beim Handy unten nach dem Artikel. Zwischendurch einige Bilder von meinem Board und mir. Unten finden sich eine Menge Tipps zu Costa Rica, der Nordamerika Artikel wurde dementsprechend überarbeitet.

Sechs ganze Wochen reisten wir durch Costa Rica. Wenn man nach dem Google-Ranking geht, sahen wir dabei sogar alle Top-Reiseziele, zusätzlich dazu noch Santa Teresa. Wie unten zu sehen ist, machten wir eine Rundreise.

Unsere Route

Ich habe mir überlegt, für die verschiedenen Länder  ein persönliches Wertesystem aufzusetzen. So findet sich am Ende jeder Kategorie eine Einschätzung auf einer Skala von eins bis zehn. Das Land insgesamt bewerte ich jedoch nicht. Trotz schlechter Transportmöglichkeiten oder anderer Missstände würde ich wahrscheinlich immer volle Punktzahl geben!

Transport

Es ist in Costa Rica möglich, alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bereisen. Jedoch dauert dies teilweise sehr lange und auf einigen Routen ist das Reisen sehr kompliziert. So entschieden wir uns fast immer für einen Shuttle, da wir nicht mehr als 16 Stunden am Stück in Bussen verbringen wollten. Shuttle kosten natürlich jeweils um die 60$. Highlights waren die Bootsfahrten mitten durch den Dschungel. Ein Auto ist natürlich auch eine Option, da in den von uns besuchten Orten selbst aber alles erlaufen werden kann, rate ich davon ab. Uber gibt es zumindestens in San Jose recht günstig –  der einzige Ort, wo nicht alles zu Fuß zu erreichen ist. Insgesamt hatten wir  nie Probleme irgendwo hinzukommen. Ich gebe dem Transport so

8/10 Punkte

Mein Board und Ich

Sehenswürdigkeiten

In Costa Rica gibt es nur die Natur. Hört sich vielleicht im ersten Moment doof  an, ist es aber keineswegs! Ich sah gefühlt mehr Tiere in freier Wildbahn als in meinem gesamten Leben vorher. Faultiere, Delphine, Ameisenbären, Affen, handtellergroße Grashüpfer und, und, und… Dazu unglaublich lange Sandstrände und vieeel Dschungel. Insgesamt wirklich eine einzigartige Erfahrung. Die vielen Nationalparks bieten zu all dem Zugang und sind mit 15$ absolut bezahlbar. Ein paar Tempelanlagen wären zudem nicht schlecht gewesen, aber dies ist Meckern auf zu hohem Niveau. So gebe ich hier

9/10 Punkte

Aktivitäten

Costa Rica bietet eine Fülle an Aktivitäten. Ob diese alle bezahlbar sind, sei dahingestellt. Wir waren Ziplining, auf Hängebrücken unterwegs, haben eine Kanutour durch den Dschungel unternommen und waren surfen. Daneben hätten wir aber noch etliche Tagestouren zu diversen Inseln und Orten unternehmen können. Ob auf einem Pferd, auf einem Quad oder mit einem Mountainbike, alles ist möglich. Neben den “Bezahl”- Aktivitäten konnten wir immer auf eigene Faust erkunden und wandern gehen. Aufgrund dieser endlosen Möglichkeiten, die sich wirklich in jedem Ort fand, gebe ich

10/10 Punkte

Geduscht wurde auch zusammen

Sicherheit

Vom Auswärtigen Amt gibt es Warnungen in Bezug auf Überfälle und Schusswechsel auf offener Straße. Wir bekamen davon zum Glück überhaupt nichts mit. Wir gingen aber auch kein Risiko ein: Wir gingen nach dem Dunkelwerden in größeren Orten nicht mehr raus und wählten Shuttles vor nächtlichen Aufenthalten an Busbahnhöfen. Sicher fühlten wir uns vor allem in San José, da an jeder Ecke Polizisten aufgestellt waren. Obwohl wir die Kriminalität nicht sahen, ist sie aber dennoch da. Mit gesundem Menschenverstand sind es

7/10 Punkten

Essen

Das nationale Essen, Bohnen mit Reis, finde ich vorzüglich. Hauptaugenmerk ist aber das frische Obst, was es überall spottbillig gibt. Bis auf Äpfel gibt es jede Frucht quasi frisch gepflückt und für wenige Cent. In Restaurants gibt es dagegen eher westliches Essen, was uns auch immer voll überzeugt hat. Selbst kochen ist natürlich günstiger. Mit Obst kamen wir so billig über die Runden, dass daraus ein bis zwei Mahlzeiten täglich bestanden. Die restlichen Lebensmittel sind nach deutschen Maßstäben billig bis normal teuer. Ich gebe

6/10 Punkte

Wir beide beim Essen

Unterkünfte

Neben den Standard- Doppelzimmern gönnten wir uns ein Appartment. Beide Varianten waren sehr billig. Wir bezahlten p.P. pro Nacht 8€ – 30€. Die Hostels überraschten mich dabei oft positiv. In San José gab es zum Beispiel zwei Mahlzeiten am Tag inclusive. Oft hatten wir unsere eigene Hängematte oder das Hostel war traumhaft gelegen. Mit Schmutz oder Schimmel hatten wir nie Probleme. Lediglich mit der heimischen Tierwelt und dem WLan. In Tortuguero wurden wir anfangs von Ameisen überrannt. Wir bekamen das Problem einigermaßen in den Griff, ganz ließ es sich aber nie ausmerzen. Kein WLan auf dem Zimmer zu haben, ist dagegen natürlich nicht schlimm, jedoch hatten wir nur die Hälfte der Zeit WLAN, was sich dann doch bemerkbar machte. Irgendwann nervt es, jedes Mal aufzustehen, Flip-Flops anzuziehen und in den Aufenthaltsraum zu gehen, nur um einige Nachrichten abzuschicken. Den Unterkünften gebe ich

5/10 Punkten

Budget

Costa Rica ist billig. Jedoch nicht so billig wie Südostasien. Wir rechneten mit einem Tagesbudget von 45€. Das Budget reizten wir ziemlich aus. Wir nahmen alle für uns interessante Touren und Aktivitäten mit, waren zwei Wochen im Apartment und gingen oft essen. Trotzdem bleiben von den geplanten 1890€ noch 415€ übrig. Für das Budget gebe ich

8/10 Punkten

Grobe Einteilung unserer Ausgaben

Was wir lernten:

  • Das gesamte Essen jederzeit in Zip Beutel oder im Kühlschrank lagern, Ameisen mögen sogar Toast!
  • Licht zieht Grashüpfer an, also sich mit Handytaschenlampe in der Hand auf etwas gefasst machen…
  • Das Insektenspray aus Deutschland ist Mist und bringt nichts, vor Ort “Off” von Raid kaufen.
  • Costa Rica ist klein, trotzdem dauern Fahrten aufgrund der schlechten Straßen meisten einen halben Tag.
  • Ein Surfkurs lohnt sich erst ab zwei Tagen, drei sind aber deutlich besser.
  • Die Wettervorhersage ist ebenfalls Mist. Die Regel: „zwei Tage Regen, ein Tag Sonne“ ist besser.
  • Die vermeintlichen Schüsse, die oft fielen, waren Feuerwerk!  In Costa Rica erlebten wir etwa wöchentlich ein größeres.
  • Niemand der Einheimischen spricht Englisch. Falls man nicht für jedes Gespräch Google zur Rate ziehen will, sollte man einige Brocken Spanisch lernen.

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