Anwendungsbeispiel

360° Produktion mit der Samsung Gear 360

Erfahrungsbericht zur Nutzung der Samsung Gear 360 zur Produktion eines 360° Videos im Bereich Sport. 

Nachdem ich schon ähnliche Produktionen mit der Ricoh THETA S gemacht habe, kam bei meinem neuesten Projekt die Samsung Gear 360 zum Einsatz.

Aufnahme

Vom äußeren Erscheinungsbild war die Samsung Gear 360, ähnlich wie THETA, klein gehalten und so gut zu transportieren. Die Bedienung ist jedoch grundlegend besser, da die Samsung Gear 360 im Gegensatz zur THETA und trotz ihrer Größe ein kleines Bedienfeld mit zusätzlichem Display besitzt. So sind auch ohne Samsung Galaxy Handy alle nötigen Funktionen, Aufnahmen tätigen, Restspeicherzeit einsehen etc., ausführbar. Einziges Manko dabei ist, dass sich so die Kamera nur manuell starten lässt und die Aufnahmen nur einsehen lassen können, nachdem man sie von der Kamera auf einen Computer geladen hat. Die Qualität liegt bei den Videoaufnahmen deutlich höher als bei der THETA, die Bildqualität ist vergleichbar.

Samsung Gear 360° Aufnahme
Samsung Gear 360° Aufnahme
Samsung Gear 360° Aufnahme
Samsung Gear 360° Aufnahme

Bearbeitung

Bei der Bearbeitung auf dem Computer ist man bei der Samsung Gear 360 auf die hauseigene Samsung Software „Gear 360 Action Director“ angewiesen. Hiermit lassen sich die Aufnahmen direkt bearbeiten, aber auch exportieren, damit sie sich in anderen Programmen nutzen lassen. Ich selber benutze hier Adobe Premiere Pro CC, was problemlos mit den exportierten Aufnahmen des Action Directors geklappt hat.

Fazit

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Samsung Gear 360 gut für jegliche Produktionen eignet, sowohl Film als auch Foto. Das volle Potenzial kommt jedoch erst mit einem Samsung Galaxy Handy zum Vorschein, da man so die Kamera digital starten, die Aufnahmen direkt einsehen und bearbeiten kann.

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