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DIY – Japanische Gartenbank

Für unsere Dachterrasse wollten wir mehr Sitzgelegenheiten. Perfekte Gelegenheit eine Bank selber zubauen.

Zu Weihnachten schenkte ich meiner Freundin ein Buch über Holzarbeit und einen Baumarktgutschein. In dem ausgewählten Buch finden sich eine Vielzahl von verschiedenen Bänken, Stühlen und Hocker zum selber bauen. Die meisten Stücke erfordern jedoch viel Erfahrung und Können in diesem Bereich. Glücklicherweise gab es auch eine Anleitung für eine Bank, die wir uns zutrauten. Hier der Link zum Buch.

Das Lärchenholz bekamen wir von dem Vater von Kea gesponsert, welches bei einem Bekanntem grob zurechtgeschnitten und abgeschliffen wurde. Zum Montieren kauften wir uns Edelstahlschrauben aus dem Baumarkt.

Der erste Schritt bestand darin die ganzen amerikanischen Maßen aus dem Buch in das metrische System umzurechnen und das Holz mit einer Kreissäge auf die passenden Stücke zurechtzuschneiden. Die Bank besteht dabei aus acht Beinen, sechs Verbindungsstücke und fünf Auflagen für die Sitzfläche. Die Verbindungsstücke teilen sich auf in je zwei Paare, um je vier Beine miteinander zu verbinden und zwei Stücke um die beiden Beinpaare miteinander zu verbinden.

Im Anschluss lackierten wir das Holz zweimal, damit es seine Farbe bei jedem Wind und Wetter behält.

Zum Schluss schraubten wir alles zusammen. Dabei bohrten wir zuerst die Löcher vor um zu vermeiden, dass das Holz splittert. Dabei brach uns zweimal der Bohraufsatz ab. Zum Glück hatten wir noch Ersatz und konnten die Aufsätze mit einem Nagel aus dem Holz schlagen. Zu Beginn schraubten wir auch erst die falschen Stücke zusammen, sodass wir diese wieder lösen und die Montage von vorne beginnen mussten. Zum Ende klappte alles deutlich besser und wir schraubten die restlichen Stücke in sehr kurzer Zeit zusammen.

Raus gekommen ist eine hübsche kleine Bank auf der bis zu drei Personen gemütlich sitzen können.