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Virtual Reality in der Schule

Das Virtual Reality in der Schule sinnvoll einzusetzen wäre steht außer Frage. Doch wie sähe dies aus und was für Folgen könnte es haben?

Wie immer wieder gesagt wird: In der virtuellen Realität ist alles möglich. Welche Möglichkeiten sich dabei für die Schule auftun ist vielen unklar. Man hört nicht nur von Dingen und Ereignissen, man erlebt sie.

Unterricht

Virtual Reality würde sich quasi in jedem Fach anwenden lassen. So würde man in Geschichte etwa das alte Rom besichtigen oder live beim Mauerfall dabei sein. In Biologie könnte man durch den menschlichen Körper fliegen oder durch eine Zelle gehen. Die Möglichkeiten sind dabei grenzenlos. Im Gegensatz dazu steht immer noch ein Lehrer an der Tafel und redet nur über diese Dinge und versucht sie mithilfe von Texten und Bildern für die Schüler greifbarer zu gestalten. Es ist wohl klar bei welcher Variante ein höherer Lerneffekt erzielt wird.

Soziales

Abseits von der Unterrichtsgestaltung könnte man noch sehr viel mehr ändern. Sozial gesehen etwa. Es könnte mithilfe von Virtual Reality möglich sein von Zuhause aus zur Schule zu „gehen“. Man loggt sich über den Heimcomputer ein und befindet sich umgehend im virtuellen Klassenraum. Dies bietet nach längerem betrachten immense Vorteile. Virtuell gesehen ist es möglich unendlich viele Schulen zu schaffen. Es müssten in Entwicklungsländern keine mehr gebaut werden oder keine Lehrer mehr ausgebildet werden, nur die entsprechende Hard- und Software müsste zur Verfügung stehen. Jedes Kind hätte damit einen direkten Zugang zur Bildung.

Weiter wäre die Bildung und das Schulsystem möglicherweise Global ähnlich und Lehrkräfte könnten besser verteilt und so besser genutzt werden. Dem Lehrer könnte die Bewertung von Schülern entzogen werden, das System erkennt und bewertet dann die Antworten der Schüler. Schule wäre fair. Mit einem solchem System wäre vieles weiteres möglich. Das System könnte während des Unterrichtes jegliche unterrichtsfernen Aktionen blockieren, so würde es keine Gespräche oder ähnliches außerhalb des Unterrichtsgespräches geben. Die Lehrer wären so entlastet und könnten sich ganz auf ihren Job konzentrieren.          Mobbing wäre nicht möglich, wenn jeder einen für die Schule standardisierten Avatar benutzt und das System es nicht zulässt physikalische Aktionen zu tätigen. In einer virtuellen Schule läuft keiner Amok.

Problem dabei ist…

… das es vielen Leuten nicht klar ist, welche Möglichkeiten sich mit Virtual Reality auftun. Warum? Es wird nicht darüber informiert und Deutschland ist was Digitalisierung angeht gefühlte Lichtjahre zurück. Aktuell gibt es eine Diskussion ob es WLAN und Laptops an Schulen geben sollte, dies kommt über 10 Jahre zu spät. Wir bewegen uns heutzutage technisch gesehen schon sehr viel weiter. Aber solange wir in einer Gesellschaft leben wo 50-60 jährige entscheiden wie unsere Zukunft aussieht hat die Menschheit in Sachen Fortschritt meines Erachtens von vornherein verloren.

Allgemeines zum Schulsystem

Wenn man jedoch abseits des Systems schaut in dem wir uns befinden und hin zu etwas neuem, kann viel erreicht werden. Die Schule befindet sich noch in einem System das 120 Jahre alt ist und sich seitdem erheblich wenig geändert hat.

Du hast nur zu reden wenn du gefragt wirst, man sitzt in Reihen und alles ist zeitlich geregelt. Vor 120 Jahren hat dies noch wunderbar funktioniert, wenn man neue Fließbandarbeiter haben wollte, die gehorchen und tun was man ihnen sagt. Also warum ist dieses System noch aktuell? Warum lernt man nicht selber sondern bekommt gesagt was man lernen soll? Deine Interessen werden zu 100% in den Hintergrund gestellt. Es kommt noch nicht einmal darauf an ob du gut in einem Fach bist, weil dir die Themen vorgeben werden. Beispielsweise kann man bei der aktuellen Lage sechs Jahre lang eine eins in Biologie haben, aber wenn die Abitur relevanten Themen dir nicht liegen stehst du auf einer vier. Die vorherigen Leistungen werden in keinster Weise berücksichtigt, was man in 2 Jahren leistet soll als das gelten was man in 12 oder 13 getan hat?

Fazit

Man merkt das Schulsystem ist längst überholt, man könnte fast wütend werden auf was für absurden Ideen und Grundsätzen es immer noch beruht. Ändern wird sich daran wahrscheinlich in absehbarer Zeit rein gar nichts. Mit Virtual Reality wär dieses Problem zwar auf einen Schlag gelöst, da man das System für eine einzige Schule entwerfen und es dann endlos übernehmen könnte, aber einen Haufen Rentner hätte lieber fügsame Arbeiter die ganz nach ihnen kommen.                                  Früher war ja alles besser.

 

 

Ich muss anfügen das sich ein Großteil meiner Überlegungen auf eine beschrieben Szene des Sci-Fi Romanes „Ready Player One“ stützt, den ich an dieser Stelle nur empfehlen kann.                                                                     http://virtualbiz.de/2016/09/vr-in-medien-ready-player-one/ //Ein Artikel meinerseits über diesen Roman.

Weiter kann ich jedem noch folgendes Video von Prince Ea empfehlen der die gleichen Ansichten und Meinungen vertritt.

 

 

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